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Die Hausfrau

Warum sollte ich froh sein damit das ich ne Hausfrau bin?

Ist das nicht schon immer so gewesen das ne Frau automatisch als Hausfrau angesehen wird, ob sie ne Arbeit beiseite hat oder nicht?

Es ist aber in der heutigen Zeit nicht mehr so selbst verständlich das jede Frau ne Hausfrau ist. So viele Frauen die da Lehrerinnen, Köchin, Heim Arbeiter, Business Frauen…….

So viele Frauen die da jeden Tag zur Arbeit fahren, gerade soviel Stunden an der Arbeit sind als der Mann, dann nach der Arbeit den Kindern von den sitter abholen und zuhause auch noch alles aufholen. So ganz normal in der heutigen Zeit.

Sie schleppen sich durch wie es geht. Sind meistens über arbeitet und müde. Dafür können sie dann nicht ihre frauliche arbeiten nach kommen welches dann sehr leicht in ehelichen Problemen endet.

Es geht ja auch nicht allen so, ist aber durchschnittlich die Sache.

In manchen Familien gehts aber nicht darohne. Da müssen zwei Personen sein um Geld zuverdienen damit es über reicht.

Dann aber die andere Seite wo ich von sprechen möchte, so viele Frauen die zuhause alles in Ordnung halten und nicht eine Arbeit beseite haben

fühlen sich so als ob sie nichts besonderes sind. Sie beschreiben sich als nur ne Hausfrau, wo sie unbedingt sollten das “nur” weglassen. Hausfrau sein ist etwas besonderes. Allein ne Hausfrau ist meistens schon mehr Arbeit als ne Frau nachkommen kann und hält sie den ganzen Tag auf den Füßen.

Du bist Hausfrau per Definition. Sie sind Hausfrau, wenn du eine Frau bist. Unabhängig davon, ob Sie Kinder haben. Unabhängig davon, ob Sie außerhalb des Hauses arbeiten. Unabhängig davon, ob Sie verheiratet sind. Du bist Hausfrau, weil Gott deine Aufgabe, ein Hüter Ihres Hauses sein entworfen hat. Das machte für mich Sinn, und zu wissen, dass Gott mir für diese Rolle entwickelt hat motiviert, mich, den Prozess der Erkundung, was es wirklich bedeutet, “Zuhause” und warum es wichtig ist.

Warum sollten Sie Achtung über Haushaltsführung haben?

Das Heim bietet einen Ort für erfüllung der Bedürfnisse. Wir bekommen unsere Familien durch unsere Haushaltsführung buchstäblich zusammen. Das ist eine große Sache! Durch unsere harte Arbeit sind sie ausgestattet mit pflegenden Essen, sauberer Kleidung, Schutz und Ordnung. Unsere Häuser erfüllen die Grundbedürfnisse von denen, die wir berufen sind, pflegen und lieben. Unsere Familie wird nicht leicht gedeihen, wenn unsere Häuser das System fehlt, um sicherzustellen, dass ihre Bedürfnisse erfüllt werden. Jedoch wenn wir von ganzen Herzen an unserer Haushaltsführung arbeiten, als Arbeit für den Herrn und nicht für den Menschen (Kolosser 03:23-24), und wenn wir unsere Energie dazu benutzen, geben wir ihnen jeden Tag eine großartige Grundlage. Wir sollten das machen!

Es ermöglicht uns, unser gottgegebenes Geschenk zum Ausdruck zu bringen.

Als Frauen hat Gott in uns die Fähigkeit und die Berufung zum Handwerk im Haus gelegt. Ich glaube, dass Pauls Rat an Titus ist heute immer noch gut für uns,

Titus 2:4-5.

Obwohl ich mich als Hausfrau sehe, hat es lange gebraucht und hab langsam meine Zehen in diese Art des Denkens getaucht. Ich mag zu arbeiten, und oft denke ich mich interessieren Bücher weit mehr als Wäsche. Dennoch weiß das es lohnenswert ist was ich von zuhause tun kann.

Während ich keine perfekte Hausfrau bin, bin ich dennoch immer wieder dankbar für meine Gaben. Keine von uns kann alles oder ist gut im allen, aber die Familie zulieben schaffen wir dennoch, stimmt’s?

Als Frau geschaffen wurde, gab Gott ihr den Namen Eva, weil sie die Mutter aller lebendigen sein würde. “Mütterliche Art” ist also wo unsere Weiblichkeit und Haushaltsführung eng verwandt ist. Durch die Herstellung unseres Hauses setzen wir konkrete Maßnahmen für die Pflege unserer Kinder. Und wenn wir keine Kinder haben, üben wir unsere pflegende Natur gegenüber wer immer in unserem Haus lebt, sowie diejenigen, denen wir im Laden begegnen. Haushaltsführung ist eine gute Berufung, die wir wählen sollten, sich darauf einzulassen. Es bietet einen Ort der Zugehörigkeit und des Werdens für unsere Familien.

Dies ist, wo Haushaltsführung für mich wirklich spannend wird.

Denken Sie an das:

* Gott hat uns einen kreativen Charakter gegeben, der seiner eigenen Natur widerspiegelt.

* Er hat uns eine mütterliche Pflege sowie Natur geschenkt.

* Er hat uns geschaffen, so dass wir Zufriedenheit und Erfüllung durch harte Arbeit finden sollen. Als Sprüche sagt 13:4, “des faulen wird der Appetit nie gefüllt….

aber die Wünsche des fleißigen sind voll und ganz zufrieden.”

Wir haben das Privileg, nicht nur die körperliche Bedürfnisse unserer Familien, sondern auch absichtlich eine Atmosphäre für sie in jeder anderen Hinsicht blühen zulassen.

In der Praxis der Haushaltsführung kommen grundlegende Wahrheiten über Weiblichkeit und Leben zusammen in einer einzigen Verfolgung. Es ist eine schöne Sache.

Haben Sie sich je gefragt, wie manche Frauen es machen ihren Haushalt so natürlich zu schaffen? Ich habe sicherlich!

Jedoch habe nach vielen Jahren gelernt, mich nicht mit anderen zu vergleichen, und das es gut ist wenn ich nicht alles Nachkomme.

Ich habe noch nie gehört das jemand auf seinen Sterbebett soll gesagt haben das sie beschaden das Haus nicht reiner gehabt zuhaben. Aber hab ich oftmal gehört das Personen es beschaden nicht mehr Zeit für den Kindern genommen zuhaben. Welcher Trost, nicht wahr?

Also, denken sie immer daran das sie sind nicht “nur” ne Hausfrau. Sondern soviel mehr das jetzt und für die Zukunft einen großen Unterschied macht. Sie sind besonders geschaffen und mit besonderen Gaben ausgelegt.)))

Einfach aus Liebe

Justina Penner

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Welche Gewohnheiten machen dir Freude?

Zuerst erschaffen wir unsere Gewohnheiten,

dann erschaffen sie uns.

– John Dryden

Unsere Gewohnheiten bestimmen über alle Lebensbereiche

Was wir täglich tun macht uns gesund oder krank, erfüllt oder leehrt, ist kraftvoll oder kraftlos, einsam oder verbunden, lässt uns erfolgreich werden oder immer wieder scheitern. Wenn Du lernst, diese Macht für Dich zu nutzen, kannst Du Deine Ziele leichter erreichen, mehr Einfluss auf Dein Leben haben (und als Vorbild auch auf das Anderer) und tiefere Beziehungen aufbauen.

Für eine neue Gewohnheit müssen wir unsere Willenskraft anstrengen und durchhalten. Etwa 30 Tage lang. Bis wir den Durchbruch geschafft haben. Danach hat sich die Gewohnheit festgesetzt, wir folgen ihr weitgehend dann automatisch. Selbstdisziplin ist dann nicht mehr oder immer weniger vonnöten. Gewohnheiten entwickeln eine Eigendynamik und wirken dadurch sehr langfristig.

Es ist wie mit einem riesigen Schneeball, den wir ans Ziel bringen wollen. Hier lassen sich zwei Typen von Menschen unterscheiden. Die Einen nehmen alle Kraft zusammen, bringen die Masse in Bewegung, der Schneeball rollt ein Stück weit auf das Ziel zu … und dann lassen sie wieder los, der Ball bleibt wieder stehen. Sie wissen: um ihn erneut in Bewegung zu bringen, ist wieder ein enormer Kraftakt nötig … und sie zögern deshalb lange, bis sie noch mal Anlauf nehmen. Die Anderen nehmen ebenfalls alle Kraft zusammen, um die Masse in Bewegung zu bringen, der Schneeball rollt ein Stück weit auf das Ziel zu … und dann bleiben sie am Ball … erst mit beiden Armen und dann mit einem Arm und dann reicht ein kleiner Finger … und der Ball rollt und rollt aufs Ziel zu und alle anderen neun Finger und die eigene Kraft werden wieder für andere Sachen frei.

Die Ziellinie für den Schneeball kann alles sein, was wir gern hätten:

* schlank und dünn, “schmeidig” und voller Energie sein

* eine glückliche Partnerschaft führen

* ein reines organisiertes Haus zu haben.

* Gast freundlich zusein und bereit Gäste einzuladen.

* den Kindern nicht immer so spät bereit zu haben zur Schule oder Kirche.

Die meisten von uns haben solche oder ähnliche Träume. Doch nur ein Teil von uns schafft es, diese Träume zu verwirklichen. Woran liegt das?

Ich glaube, es liegt an den Gewohnheiten. Und nicht daran, dass es ein paar auserwählte Glückspilze gibt, die mit einer sagenhaften Selbstdisziplin geboren sind daher alles schaffen können. Diese „Auserwählten“ haben kein gottgegebenes Glück, sondern Gewohnheiten geschaffen, die sie zu Glück und Erfolg tragen.

So, wie es John Dryden im Eingangszitat sagt.

Und so, wie es diese indianische Geschichte vermittelt. Hier steht’s:

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee seinem Enkel über den Kampf, der in den Menschen tobt. Er sagte: „Mein Sohn, es gibt einen Kampf zwischen zwei Wölfen in jedem von uns. Einer der Wölfe ist böse.

Er ist Zorn, Neid, Eifersucht, Kummer, Bedauern, Habgier, Arroganz, Selbstmitleid, Beschuldigung, Feindseligkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Lügen, falscher Stolz, Ueberheblichkeit und Egoismus.

Der andere Wolf ist gut.

Er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Bescheidenheit, Freundlichkeit, Güte, Menschlichkeit, Grosszügigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und Vertrauen.

Der Enkel überlegte eine Minute und fragte dann seinen Großvater: „Und welcher Wolf gewinnt?“ Der alte Cherokee gab zur Antwort: „Derjenige, den Du fütterst.“

Die Geschichte trifft auf Gewohnheiten ebenso wie auf Charaktereigenschaften zu.

* Nicht mehre Dinge auf einmal ändern wollen, sondern immer nur eine

* Nicht zu viel auf einmal vornehmen, sondern zum Beispiel nur 10 Minuten Exercise am Tag oder fünf oder eine Minute, statt 2 Stunden am Tag

* Nichts für immer vornehmen (da erschöpft schon die Vorstellung), sondern nur für 30 Tage

* Nicht nur ein- oder zweimal pro Woche praktizieren, sondern täglich.

Gleich liest Du von einer Menge Gewohnheiten, die schon viele Menschen glücklich und erfolgreich gemacht haben und die auch Dein Leben verwandeln können. Manche dieser Gewohnheiten sind bereits Teil meines Lebens.

Wenn ich über die folgenden Gewohnheiten nachdenke, dann stelle ich mir immer vor, wohin sie wohl tragen werden. Nicht heute oder morgen, sondern auf lange Sicht. Ich frage mich dann: wie wird mein Leben in fünf oder zehn oder 20 Jahren ausschauen, wenn ich heute mit der Gewohnheit beginne – und sie beibehalte?

Kurzfristig kann uns so manches Unerwartete aus der Bahn werfen. Wir können uns fest vornehmen, im nächsten halben oder ganzen Jahr von einen Kartoffelsack zu einer tüchtigen Frau zu werden, oder von einer unzufriedenen lieber glücklich und Selbstständig werden, der von dem lebt, was er liebt.

Und dann passiert etwas, ein Unfall, ein Beziehungsende, eine notwendige große Ausgabe, die alle finanziellen Rücklagen auffrisst. Kurzfristig kann uns das abhalten. Auf Sicht von einigen Jahren gibt es allerdings nur sehr, sehr wenige Ereignisse, die so massiv in unser Leben eingreifen, dass uns alle Wege versperrt bleiben. Menschen finden immer wieder in ihre Spur.

Die Frage ist nur, wohin diese Spur sie führt. Und die Antwort darauf: dorthin, wo sie ihre Gewohnheiten tragen. Wer in Gewohnheiten denkt und handelt, denkt und handelt langfristig. Die Alternative hast Du vielleicht schon so oft wie ich am eigenen Leib erfahren müssen: einen endlosen Kampf voller Rückschritte und Verdrießlichkeit.

Hier sind etliche Gewohnheiten von glücklicher und erfolgreiche Menschen.

Grundlegende Gewohnheiten.

Was ist schöner als die Gewohnheit, seinen Tag einer genauen Prüfung zu unterwerfen?

– Um 6 Uhr aufstehen.

Der frühe Vogel … Ich weiß, dass man zu einer Zeit, in der die Welt noch schläft, besonders viel Ruhe und Zeit für das Wichtige findet. Früh genug aufstehen, ein großes Glas Wasser trinken, ein paar Dehnungs- und Kraftübungen tun, eine Tasse Tee oder Kaffee und ein gesundes Frühstück, dabei etwas Inspirierendes lesen, die für einen guten Tag betragen wird.

Wie der Tag beginnt, so geht er meistens auch weiter. Mit einem guten Morgenritual können wir den Grundstein für einen guten Tag legen, anstatt darauf zu hoffen, dass wir zufällig entspannt, zufrieden und fokussiert sind. Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Dein Tag immer schon so beginnen würde, was könntest Du an einem solchen Tag alles schaffen?

-Ziele setzen

Im Jahr 1953 bis 1973 wurde die berühmteste Studie über Zielsetzung durchgeführt: die fünf Prozent der Schüler/Studenten einer Klasse, die ihre Ziele aufgeschrieben hatten, hatten am Ende soviel Geld wie alle anderen zusammen.

So oder so ähnlich die Ergebnisse. Bringt es was, sich Ziele zu setzen?

Und sie fanden bestätigt: Menschen, die sich Ziele setzen, waren im Durchschnitt wesentlich erfolgreicher. Umso mehr, wenn sie die Ziele aufschreiben.

Eine gute Idee ist am Vorabend die Ziele für den nächsten Tag aufzuschreiben. Welche drei Aufgaben sind die wichtigsten für Deinen nächsten Tag? Was bringt Dich wirklich voran, was gibt Dir am Abend das Gefühl, einen guten Tag gehabt zu haben?

Dann, wenn du aufstehst, weiß du, was zu tun ist. Nicht, was du irgenwie tun könntest an diesem Tag, sondern tun solltest um am Tagesende richtig zufrieden zu sein.

– Den Frosch essen

„Den Frosch essen“ kommt aus dem Englischen und heißt, mit dem Unangenehmsten zu beginnen. Stell Dir vor, Du würdest schon in den ersten Stunden des Tages alles weggeschafft haben, was Dir die meisten Nerven raubt. Auch das ist nur eine Frage der Gewohnheit. Ich kann mir nicht viel vorstellen, das mehr befreit – und zwar vom unguten Gefühl im Magen, das uns so lange begleitet, bis wir den Frosch endlich heruntergeschluckt haben, der oft längst weniger eklig schmeckt, als wir es uns ausgemalt haben. In meinen Fall wäre es die Wäsche bügeln.

– Den einsamen Wolf zähmen

Viele Menschen wollen alles allein schaffen. Sie sehen sich gern in der Rolle des einsamen Wolfs, der in der Prärie umherstreift und ab und zu Beute findet oder eben verreckt. Der einsame Wolf lässt sich nicht mit einem Schuss erledigen. Wer ihn in sich trägt, muss viele Kämpfe gegen ihn führen, bis er gezähmt ist. Ich trage von jeher einen einsamem Wolf in mir. Lange Zeit wilderte er tollwütig. Ich hatte Freunde und Familie, aber ich wehrte mich dagegen, Hilfe zu anzunehmen, als es mir schlecht ging.

Natürlich brauchte ich dise Hilfe eigentlich dringend. Heute zappelt der Wolf hin und wieder noch. Dann muss ich erneut gegen ihn kämpfen.

– Proaktiv sein

Proaktiv sein heißt Verantwortung übernehmen. Einen großen Teil unserer Umstände haben wir selbst erschaffen, und beim Rest entscheiden wir selbst, wie wir ihn einordnen und was wir daraus machen. Ja, manche von uns sind mit guten Talenten oder mit goldenen Löffeln geboren, während andere mit einem viel schlechteren Blatt auf der Hand starten. Das Leben ist nicht fair. Aber was nützt’s, sich darüber zu beklagen?

Proaktiv sein ist außerdem eine Frage der Frage. Wer proaktiv ist fragt: „Was kann ich tun, um ein Ziel zu erreichen, um glücklich zu sein?“. Wer nicht proaktiv ist fragt: „Warum ich?“, „Was stimmt nicht mit mir?“, „Warum habe ich’s immer so schwer?“.

Es ist unsere Wahl, ob wir das Universum für unser Glück und Unglück verantwortlich machen – oder uns immer wieder vor Augen führen, dass wir selbst es sind, die über ihre Reaktion entscheiden.

– Einmal täglich etwas Ängstliches tun

Durch welche kleine oder große Angst könntest Du heute schreiten?

Ein Gespräch führen, das Du schon lange vor Dir herschiebst? Etwas bewusst unperfekt machen, wenn Du Perfektionist bist? Was immer es ist. Es wird Dir helfen. Und morgen wird’s schon einfacher werden.

– Zum Wort stehen

Nein sagen, wenn man nein meint. Nein sagen. Als Kinder werden wir für „Neins“ regelmäßig bestraft. Wir sind sehr abhängig, müssen gehorchen oder mit unerwünschten Konsequenzen leben. Irgendwann sind wir erwachsen und tragen noch immer große Ängste in uns, die uns davon abhalten, nein zu sagen, wenn wir nein meinen. Mehr oder weniger bewusst fürchten wir, mit einem Nein eine Beziehung zu ruinieren oder aus einer Gruppe für immer ausgeschlossen zu werden. Oder vielleicht einen nahen Freund zu verlieren. Doch erwachsene Menschen begegnen sich auf Augenhöhe, sie sind ehrlich und selbstbestimmt.

Wem das Neinsagen schwer fällt, der kann es sich zur Gewohnheit machen, es mindestens einmal am Tag auszusprechen. Es ist wichtig, Grenzen setzen zu können.

Wozu könntest Du heute nein sagen?

– Musik hören

Ich weiß gar nicht, warum, aber in den letzten Jahren habe ich sehr wenig Musik gehorcht oder selber gespielt. Welche Musik macht Dich glücklich, innerlich ruhig oder erfolgshungrig? Sie regelmäßig bewusst zu nutzen kann eine echte Waffe sein.

– Sich belohnen

Sich belohnen heißt: auch mal zurück blicken, nicht nur immer nach vorn. In jedem Moment können wir auf die Strecke schauen, die wir bereits zurückgelegt haben, oder auf die, die noch vor uns liegt.

– den Unterschied aus Jetzt und Wunschzustand.

Ich neige dazu, immer weiter nach vorn zu streben, ohne mal stehen zu bleiben, mir auf die Schulter zu klopfen und mich für all das zu belohnen, was ich schon geschafft habe. So, als hätte ich es nicht verdient, so, als wäre ich nicht weit genug gekommen. Das bürgt die Gefahr, sich pausenlos zu verausgaben.

– Dankbarkeit kultivieren

Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit.

Vorm Schlafengehen frage ich mich:

Wofür bin ich heute dankbar?

Was ist gut gelaufen?

Worüber freue ich mich, worüber konnte ich lachen?

Dauert vielleicht fünf Minuten und macht mich jeden Abend, glücklich, zufrieden und ruhig.

– Ein Buch lesen

Wer eine Stunde täglich liest, kommt im Jahr auf gut 50 Bücher. Wie viel könntest Du über Dich oder andere lernen, wie viel Personen könntest du helfen mit Wissenschaft die du liest? Wie viele neue Ideen entwickeln? Wie viel mehr Wert für andere schaffen?

– Auf den Körper achten.

Essen wenn man Hunger hat. Trinken, bevor man Durst hat. Wasser trinken oder Tee anstatt Saft oder soda. Nüsse snacken, statt Schokolade.

– Acht Stunden täglich schlafen

Bist Du es Dir wert, so viel zu schlafen, wie es Dein Körper braucht? Im Schnitt sind es acht Stunden täglich. Insbesondere Führungskräfte schlafen viel zu wenig, laut einer Studie durchschnittlich nur 5-6 Stunden. Ich weiß es weil ich nicht genug schlafe und arbeite noch immer daran mir es anzuwöhnen.

– Mehr Pausen machen.

Wer zu selten Pausen macht in denen er wirklich abschaltet, sich einen Tee macht, ein bisschen herumläuft oder aus dem Fenster schaut – killt seine Produktivität.

Wir Menschen sind keine Duracell-Hasen. Wir sind eher lebendige Hasen. Mal hoppeln wir, mal ruhen wir. Oder wir hoppeln nur und brechen dann auf dem Feld zusammen und werden von den Geiern oder Wildschweinen gefressen.

Pausen sollten wir uns gönnen, bevor wir das Gefühl haben, dringend eine zu brauchen. Dann sind wir nämlich längst so sehr ausgeschlaucht, das eigentlich der Feierabend nötig wäre.

– Freunde machen

Wie wäre Dein privates und berufliches Leben, wenn Du in den nächsten fünf Jahren jede Woche einen neuen Menschen kennen lernen würdest?

Keine schlechte Idee.

– Natur schätzen

Ob ein Spaziergang durch den benachbarten Park oder eine lange Wanderung am Wochenende: wenn wir in der Natur sind, werden wir nachweislich ruhiger, fühlen uns verbundener mit dem großen Ganzen und gewinnen auch im Kopf Abstand zum Druck und den Herausforderungen des Alltags.

– Familienessen

Gemeinsam am Tisch zu sitzen und sich das Frühstück oder Abendbrot einzuverleiben, dabei miteinander zu sprechen, das sorgt dafür, dass wir tief verbunden mit unseren Lieben bleiben, anstatt uns nach und nach von ihnen zu distanzieren, weil jeder nur noch sein eigenes Ding macht.

– Täglich 15 Minuten die Wohnung aufräumen.

Ach, wäre das schön. Bei dem Thema sollte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Man sieht ja nur Arbeit wo immer man auch hinschaut.

– Ein Tag ohne Arbeit in der Woche

Ein Tag ohne Arbeit füllt die Kraft- und Kreativitäts-Kanister wieder auf. Umso besser können die eigenen Flammen am Folgetag wieder lodern. Für mir ist es immer der Sonntag.

– Anderen helfen

Helfen ist gut. Auch, weil es den Helfer schon im Moment des Helfens glücklich macht.

– Täglich tun, was man liebt

Wir arbeiten für die Familie, die wir versorgen müssen. Wir kümmern uns um den Haushalt, den Papierkram, und die wir lieben. Zu oft kommen wir selbst dabei zu kurz. Es ist wichtig für unser Seelenheil, dass wir uns jeden Tag ein bisschen Zeit nehmen für das, was wir leidenschaftlich gern tun (unabhängig davon, ob wir dafür bezahlt werden).

Es gibt keinerlei Lebensumstände, an die der Mensch sich nicht gewöhnen könnte, besonders wenn er sieht, dass alle in seiner Umgebung genauso leben.)))

Einfach aus Liebe

Justina Penner

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Liebet euren Ehepartner

In diesen Blog will ich euch Mut zusprechen das ihr als Eltern euch liebt, auch vor euren Kindern.

Es gibt den Kindern ein Gefühl der Geborgenheit, und auch werden sie mehr wahrscheinlich später ihren Ehepartner behandeln wie ihr als Eltern euch behandelt.

Es ist gar wichtig das wir unseren Ehepartner nicht herab bringen, anschreien oder schlecht behandeln. Auch das wir nicht hinter seinem Rücken schlecht über ihn reden.

Hab hier eine kurze berührende Geschichte die da schön zum Thema bei passt:

“Am dem Tag wenn meine älteste Tochter geboren wurde, hielt ich sie in meinen Armen im Krankenhaus und gab zwei Versprechungen: “Erstens, ich verspreche, ich werde nie Ihre Mutter verlassen; und Zweitens werde ich da sein. “Ich werd alles machen was ich kann, um bei ihre Vorträge, Program und Ballspiele zu sein. Auch am Abendbrot Tisch will ich bei euch sein.”

Mein Baby lag da in meinen Armen, blinzelte und atmete.

Mein Versprechen das ich im Krankenhaus gemacht hatte schien so tapfer. Aber mit der Zeit wurde mir bewusst dass meine Tochter würde mehr brauchen von meiner Frau und mich als nur verheiratet zu bleiben und einander zu lieben. Sie brauchte, eine regelmäßige Demonstration unserer Liebe zu sehen. Das war nicht unsere Stärke.

Während wir einander zutiefst liebten, kämpften wir doch ständig um Kontrolle und wir beide waren verloren, da wir stritten und stritten. Mit einem Baby im Haus würden wir uns mehr selbstbewußt über wie es Klang – vor allem in den Ohren eines Kindes. Wir machten eine unausgesprochene Vereinbarung zu ändern.

Ich würde lieben zu sagen dass wir sofort unsere alten Gewohnheiten aufgaben und lernten wie man kann nicht einverstanden sein, ohne unangenehm zu sein. Das war jedoch nicht wahr. Wir kämpften immer noch, aber zumindest waren wir schließlich bemüht, unsere dysfunktionale Verhaltensmuster zu widerstehen.

Wir haben im Laufe der Jahre große Fortschritte gemacht, das war vor allem unsere christlichen Freunde zu verdanken hatten, denen wir unsere Kämpfe mitteilten und Dinge beteten wie “Vater, bitte zeige mir, wie ich ändern muss.”

Gott antwortete, und zeigte uns wenig schmeichelhafte Dinge über unseren eigenen Charakter. Sachen, die wir nicht sehen wollten. Es war demütigend und machte uns weniger wahrscheinlich davon ausgehen, dass wir immer Recht hatten, wenn es ein Konflikt gab. Es gab auch einen unerwarteten Vorteil: Wir wurden mehr liebevoll zueinander.

Damit will ich nicht sagen, dass wir vorher nicht zärtlich waren – und wir verloren nie den Funken der Begeisterung, die uns in erster Linie zueinander hingezogen hatte. Aber als wir in Demut uns zueinander gewöhnten, würden wir leichter uns sanft berühren im Auto oder ermutigende Dinge zueinander im alltäglichen sagen.

Wir hatten keine Ahnung, auf die Auswirkungen, die es auf die anderen Mitglieder von unserem Haushalt hatte.

Eines Tages als wir alle zusammen Lieder abhorchten, kam das sentimentale Liebeslied an “Jetzt, Ich seh dich ” gesungen von “Rapunzel-Neu”. Ich ging zu meiner Frau, die in der Küche war, nahm sie in meine Arme und begann langsam mit ihr zu tanzen. Ich konnte sehen, dass es ihr unvorbereitet erwischte und ihr ein wenig peinlich war, weil es kam aus dem nichts und sie war es nicht gewohnt.

Ich bin froh sie machte mit und tanzte mit mir sowieso.

Als das Lied den Schlusschor näherte, schaute ich um und plötzlich merkte, dass wir nicht allein waren. Unsere Töchter, die fünf und sieben waren, standen schweigend und beobachten uns.

Das Lied näherte sich das Ende, und da die Musik die letzten Töne spielten, nahm ich meine Frau ihr Gesicht in meine Hände und gab ihr einen Kuss. Als ich mich umdrehte, sah ich unsere älteste Tochter ihr Gesicht erhellen und strahlen. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Dann kam sie und vergrub ihr Gesicht in meine Frau ihre Beine und weinte.

“Warum weinst du?” fragte meine Frau.

“Ich kann es nicht erklären”, war ihre Antwort.

“Kannst du es zumindest mit ein Wort beschreiben, wie du dich fühlst?” Fragte ich.

Meine Tochter hielt inne, blickte zu uns und sagte: “Geliebt.”

Das eine Wort – “geliebt” – nahm mir den Atem. Wie so viele andere arbeiten wir schwer, um gute Eltern und Ehepartner zu sein, aber ich sehe diese Rollen als eine getrennte Aufgabe an, und als eine unterschiedliche Rolle. Unsere Tochter hat mir geholfen zu sehen, daß es für Kinder weit mehr wert ist als wir glauben.”

Eltern sind die ersten beiden Menschen, die die Möglichkeit haben, Kindern beizubringen, wie Liebe aussieht, und unsere Kinder zählen auf uns zu beweisen, dass Liebe Wahrheit ist.

Kinder wollen dass ihre Eltern, so unvollkommen sie auch sind, glücklich in die Küche sehen. “Ich liebe dich” sagen wenn sie an das Telefon sind, zusammen beten, wie sie auf Wiedersehen sagen, mit einen Liebe Kuss.

Diese Momente der Zuneigung versichert unseren Kindern, das nicht alles in die Welt schlecht ist. Wenn Dinge zuhause in Ordnung sind, fühlen die Kinder sich geborgen. Es gibt Ihnen eine einmalige Gelegenheit von vertrauten Personen zulernen, gute Eltern und gute Ehepartner zu sein.

Hoffentlich hat es euch geholfen Mut zu sprechen Dinge zu änderen wenn ihr glaubt das etwas fehlt.

Einfach aus Liebe

Justina Penner

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Du bist genug!!

Wie du deine Überzeugung, nicht gut genug zu sein, auflösen kannst und so dein Selbstbewusstsein stärkst

Ich weiss nicht wie es dir geht, aber viele Menschen kennen das Gefühl, nicht gut genug zu sein und sind der festen Überzeugung, dass das stimmt. Sie denken, dass sie irgendwie falsch sind. Wenn du dieses Gefühl kennst, dann kann dich dieses Selbsterleben klein halten und minderwertig fühlen lassen.

In diesem Blog will ich dir eine Möglichkeit zeigen, wie du mit diesem Gefühl umgehen kannst, um dein Selbstbewusstsein zu stärken.

Kennst du das, dass du dich so wie du bist, als nicht gut genug empfindest? Dass du denkst, dass du in einer gewissen Art und Weise falsch bist. Dass du als ganze Person nicht ausreichst. Du fühlst dich zum Teil wertlos. Bist sehr kritisch mit dir. Fühlst dich in deiner Haut überhaupt nicht wohl und schämst dich dafür, wer du bist. Wenn ja, dann hast du sicherlich auch das Gefühl, dass dein Selbstbewusstsein im Eimer ist.
Du machst diese Überzeugung an deinen fehlenden Fähigkeiten fest, wie zum Beispiel:
“Was werden andere über mir denken”
oder
“Wie sieht es mich einfach aus”.

Vielleicht hängt es mit deinem Körper und Aussehen zusammen. Du fühlst dich “falsch”, weil deine Oberschenkel zu dick sind oder weil deine Freundinnen alle viel hübscher sind. Weil du zu klein, zu dürr, zu große Füße oder sonst etwas hast/bist.
Vielleicht fühlst du dich auch schon von Grund auf falsch mit deinem Geschlecht, deinen Vorlieben, deiner Hautfarbe…Dich als Person.

Oder nur wenn du bestimmte Konditionen erfüllst, fühlst du dich liebenswert und wertvoll. Und noch viel wichtiger, du bist auch in deinem Inneren davon überzeugt, dass das so ist. Auch wenn es einen Teil in dir gibt, der versteht, dass es nicht so sein muss.
Glaub mir, das Gefühl kennen viele, die wenigsten sprechen es aus, aber eins ist sicher, es ist sehr anstrengend.

Woran liegt das nun?
Warum du dich nicht gut genug fühlst
Wenn dem so ist und du dich, wenn auch nur zum Teil ertappt fühlst, dann solltest du das ernst nehmen und zunächst mal verstehen, woher diese Überzeugung und das Gefühl kommt. Es reicht leider nicht, dir bewusst zu machen, dass das nicht stimmt. Ich kann dir jetzt zwanzig Mal sagen, dass du so wie du bist vollkommen okay bist, was der Wahrheit entspricht.

Und wie du siehst mache ich das schon, aber es reicht nicht aus.
Jetzt magst du dich fragen: Okay, aber wie ändere ich das denn nun? Wie bekomme ich dieses Gefühl weg, nicht gut genug zu sein?
Dazu gilt es ein paar Dinge zu verstehen.
Dieses Gefühl oder der Gedanke ist nicht einfach nur irgendein Gefühl oder Gedanke, es ist deine innere Überzeugung und nimmt dein ganzes Erleben ein. Durch diese Überzeugung nimmst du dich und die Welt genauso wahr. Für dich ist dieses Erleben in solchen Momenten die absolute Wahrheit.
Die Wurzeln dieser Überzeugung sind tief verankert und führen dich in deine Kindheit zurück. Je nachdem, was du in dieser Zeit direkt oder indirekt gelernt und erfahren hast, ist immer noch in dir gespeichert. Du besitzt sozusagen einen Teil in dir, der damals etwas erlebt hat, was dich zu dieser Überzeugung heute führt. Du hast es gelernt und abgespeichert.
Was man gelernt hat, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Das kann so etwas sein wie “Ich bin nicht gut genug, meine Eltern lieben mich nur, wenn ich gute Prozenten nach Hause bringe vin der Schule” oder “Ich bekomme die Aufmerksamkeit meines Vaters nur, wenn ich erfolgreich in der Arbeit bin”. Es muss nicht so sein, dass deine Eltern oder andere dir das damals so beibringen wollten. Es kann auch beiläufig passieren. Fakt ist aber, dass es passiert ist.

Das Problem jetzt ist nun, dass dieser Teil in dir nicht los lässt und dass du mittlerweile kein Kind mehr bist, sondern erwachsen.

Nochmal kurz zusammengefasst: Du trägst diese Erfahrungen in dir und sie entsprechen der Wahrheit, weil du dies als Kind so erfahren hast. Es ist aber nicht die absolute Wahrheit. Nur weil du es damals so gelernt hast, heisst das noch lange nicht, dass das auch stimmt.

 

Du muss dir diese Erfahrungen bewusst machen und deine Überzeugungen ändern.
Die Frage ist nun, wie gehst du mit diesem Teil um, der nun mal diese Erfahrung trägt?

Wegschieben und verbannen ist eine schlechte Idee
Die erste Idee, die den meisten in den Sinn kommt, ist es, diesen Teil zu verbannen. Diese Stimme, diese Überzeugung und somit all das, was er angerichtet hat, loszuwerden. Manche versuchen das durch Ablenkung, oder auch Essen was dann zur übergewicht führt. Andere versuchen ihn mit Alkohol oder Drogen zu betäuben.

Ich denke, dieser Wunsch ist völlig verständlich!
Natürlich möchte man das beseitigen, das einem all das Leid und die unerträglichen Gefühle zugefügt hat. Nur ganz so einfach ist das leider nicht. Und die Strategien, wie die eben Aufgezählten funktionieren langfristig nicht.

Dieser Teil, der gelernt hat, dass du, so wie du bist, nicht ausreichend bist, gehört genauso zu dir, wie all die Teile an dir, die du gut findest. Dieser Teil ist noch sehr klein und unbeholfen, eben weil er aus deiner Kindheit stammt. Diesen Teil in die Verbannung zu schicken, wäre fast grausam. Denn das wäre genau das, was in deiner Kindheit passiert ist, als deine Eltern, Lehrer oder wer auch immer aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage waren, dich zu beschützen und zu trösten.

Es hilft diesem Teil von dir also überhaupt nicht, wenn du ihn abstößt und ihm mit Kälte begegnest. Denn dann behandelst du dich selbst nicht besser als die Erwachsenen in deiner Kindheit damals. Und das schwächt dein Selbstbewusstsein am Ende noch mehr und dein geringes Selbstwertgefühl wächst.

Was kannst du also stattdessen tun?
Stärke dein Selbstbewusstsein, indem du dich um dich selbst kümmerst
Ich vermute jetzt mal, dass du dich eigentlich nach Geborgenheit, nach einer bedingungslosen Liebe und nach liebevollen und verständnisvollen Begegnungen sehnst. Wir alle sehnen uns danach. Nach Wärme, Unterstützung, Trost.
Oft versuchen wir auch, diese Wünsche durch das Aussen zu erfüllen. Sie von Anderen Menschen oder Dingen erfüllt zu bekommen.
Aber genau das ist deine Aufgabe dir selbst gegenüber und diesem Teil gegenüber, der denkt, dass du nicht gut genug bist. Dass du so wie du bist, falsch bist.
Genau dieser Teil in dir, der davon überzeugt ist, braucht dich ganz besonders. Dieser Teil braucht deine Zuwendung, deinen Trost und deinen Zuspruch.

Wenn du die Erfahrung machst, dass du zum einen deinen Schmerz ernst nimmst und zweitens dich um diesen kümmerst und diese seelische Wunde versorgst, dann fängst du an, dich nicht mehr für dich zu schämen. Auf diese Art und Weise lernst du dir selbst mit Respekt zu begegnen, mit deinen Gedanken und Gefühlen umzugehen und aus dieser Erfahrung und am Ende ganz vielen kleinen, aber wertvollen Erfahrungen, wächst dein Selbstbewusstsein.
Du nimmst dich an, wie du bist, und begegnest selbst diesen schwachen und bedürftigen Teil in dein Selbstbild. Dein Selbstwertgefühl steigt dadurch und dadurch auch wieder dein Selbstbewusstsein.

Möglichkeiten dafür gibt es viele. Wichtig ist erstmal, dass du dir bewusst machst, welcher Teil da in dir schlummert und was er eigentlich ganz genau braucht.

Wir konzentrieren uns im Leben häufig auf das, was noch fehlt oder besser sein könnte…

Dabei vergessen wir unsere wirklichen großen Taten, das was wir im Leben bereits gemeistert und auf den Weg gebracht haben, welche Fähigkeiten wir besitzen.
Ja das vergessen wir häufig.

Stell dir vor, dass du dich einem wertschätzenden und anerkennenden Licht siehst.
Sodass sich Wärme und ein tiefes Mitgefühl in dir ausbreiten…
Und du dich mit jeder deiner Zelle verstanden, gehalten und wertvoll fühlst…
Stell dir vor, wie du dich ganz und vollkommen fühlst…
In diesem neuen Licht erkennst du, dass du gut genug bist…
Das du genauso wie du bist, richtig, wertvoll und liebenswert bist…

 

Hier ein Beispiel:

Emma wollte genau das…
Emma hatte immer dieses Gefühl, ausgebremst zu sein…
Sie hielt sich bei vielem zurück…
Machte sich kleiner, als sie eigentlich war…
Sie zweifelte sooooo vieles an sich an…
Ihr Aussehen gefiel ihr nicht…
Sie war nicht dünn genug, sportlich genug, groß genug…
Ihre Fähigkeiten waren in ihren Augen nie ausreichend…
Sie sollte eigentlich viel besser sein…
Sie fühlte sich falsch als Person…
Und auch in ihren Beziehungen fühlte sie sich nicht liebenswert…
Nur wenn sie anders aussähe, besser wäre, könnte sie geliebt werden hat sie geglaubt…

Sie mochte bestimmte Teile von sich nicht, sie lehnte sie ab und wollte sie loswerden…
So war Emma in einen ständigen Kampf gegen sich selbst…
Das zerrte an ihren Kräften, an ihren Selbstbewusstsein und ihrem Selbstwertgefühl…
Sie fühlte sich alleine, abgelehnt und traurig…
Sie spürte einen tiefen Mangel an Wärme, Rückhalt und Vertrauen.

Sie versuchte diesen Mangel auszugleichen…
Mit Essen, sich um andere kümmern, Alkohol oder durch ständiges Fernsehen, Internet oder am Cellphone sein …
Sie wollte diesen Mangel erträglicher machen…
Das führte allerdings meist zu einer noch größeren Leere, Schuldgefühle und damit wieder zu dem Gefühl, nicht gut genug zu sein…
In ihrer Verzweiflung suchte sie einen Weg heraus und machte ihre Selbstzweifel für ihren Zustand verantwortlich…
Sie versuchte gegen diese Stimmen in ihr anzukommen, versuchte sie loszuwerden…
Und setzte sich damit noch mehr unter Druck…

Vor allem, weil es nicht funktioniert hat…
Sie fütterte die netten, freundlichen Stimmen in ihr und wollte dass sie lauter werden als die negativen Stimmen…
Aber es nützte nichts…
Die Stimmen blieben und das Gefühl nicht gut genug zu sein wuchs
Bis sie eines Tages auf die Idee gestoßen ist diese Stimmen und Teile von sich anzunehmen.

Zuerst fand sie die Idee ablehnend…
Mittlerweile war es die beste Idee auf die sie jemals gekommen ist…
Denn wenn es dir genauso wie Emma geht und du dich in verschiedenen Bereichen nicht gut genug fühlst und dein Selbstwert darunter leidet…
Dann ist dies meist das Ergebnis eines inneren wunden Punktes…
Deine negativen Stimmen finden ihre Wurzeln in deiner Kindheit…
Diese inneren wunden Punkte verursachen ein geringes Selbstwertgefühl, Ängste, Ärger und ziehen sich durch dein ganzes Leben…
Das führt auch zu Schwierigkeiten in deinen Beziehungen.
Wie gehst du nun also mit diesen Wunden um?

Du kannst leider nicht zurückgehen und die Wunden verhindern oder die Schlüssel diese inneren wunden Punkte zu schließen.
Oder sie (in Form von Essen,) zu betäuben.

Es ist die innere Arbeit, die dir hilft, dein Selbstwert zu stärken und dich wieder gut genug zu fühlen…
Dafür musst du die Teile, die du verbannt hast, wiederzurückholen, sodass du wirklich vollkommen, ganz und dich gut fühlen kannst, wie du bist…
Du muss erkennen wo dein Problem herkommt und darüber reden.
Dieser Prozess ist sehr berührend und heilsam.

Diese Herangehensweise war für Emma komplett neu und bemerkenswert…
Emma fühlt sich damit ganz, sie fühlt sich verstanden…
Sie fühlt sich gut genug und sieht sich nun in einem liebevollen, verständnisvollen und mitfühlendem Licht.

Emma redet anders mit sich selbst und damit auch mit ihren Mitmenschen.
Sie lässt es selbst nicht mehr zu beschämend und verletzend mit sich zu reden…
Sie lässt auch andere Menschen nicht mehr so mit ihr reden.
Das schafft ihr einen Raum an Zeit und Energie für das, was sie gerne macht und ihr gut tut.
Mit dem Gefühl gut genug zu sein setzt sie das, was ihr gut tut auch um.

Emma weiß nun, wie sie sich unterstützen kann, was ihr Kraft gibt ihr Leben nach ihrer Vorstellung zu gestalten.

Stell dir vor, wie du nun dein Leben auf gleiche Art und Weise angehst.
Stell dir vor, dass du dich einem wertschätzenden und anerkennenden Licht siehst.
Sodass sich Wärme und ein tiefes Mitgefühl in dir ausbreiten und du dich mit jeder deiner Zelle verstanden, gehalten und wertvoll fühlst.
Stell dir vor, wie du dich ganz und vollkommen fühlst.
In diesem neuen Licht erkennst du, dass du gut genug bist.
Das du genauso wie du bist, richtig, wertvoll und liebenswert bist.

Einfach aus Liebe von
Justina Penner

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Freude

Was bringt dir ☀ FREUDE?

Du braucht’s nicht auf eine Zukünftige Zeit zu warten um FREUDE zu fühlen. Du kannst es JETZT gerade haben!!

Aber manchmal, besonders wenn du müde oder aus gestresst bist, kann es gar schwer sein etwas zu finden woran du FREUDE hast in den Moment.

Hast du mal von einer FREUDE liste gehört?
JJJa, Freude Liste. Es ist ne Liste von Dingen die du liebst. Es muss nicht Geld kosten und es braucht auch nicht viel von deiner kostbaren Zeit einzunehmen. Wir haben ja immer soviel zutun, besonders für Mamas mit klein Kindern.

Such dir etwas aus von deiner Liste und mach es, erfreue dir daran.
Es ist so wichtig jeden Tag etwas heraus zu finden und uns an erfreuen.

Einige Ideen wo anzufangen.

☀ Was ist etwas das du liebst zu schmecken?
Könnte sein ne Tasse Tea oder Kaffee, vielleicht auch nur einfach ne zerschnittene Frucht.

☀ Was ist etwas das du magst zuhören?
Es könnte sein das es dir interessiert ne kurze Botschaft abzuhorchen oder einfach mal ein Lied.

☀ Was ist etwas du liebst zusehen?
Nimm dir mal Zeit für ne Weile deine Bilder durch zu schauen oder betrachte die Wolken oder Natur.

☀ Was ist etwas du magst zu fühlen?
Sind dir die lang haarige Strümpfe auch so gemütlich wie mir?

☀ Was ist etwas du magst zu riechen?
Oh, der vanilla riecht so gut. Mich ist es so leicht FREUDE zu finden an einen Vanilla shake, nicht weil er zu gut schmeckt, aber weil er so köstlich riecht.

Mache deine Liste und tue es bewusst (mitwollend).
Es wird im ganzen einen großen Unterschied machen für dir.
Deine Antworten zu deinen Kindern wird etwas sanfter sein nachdem du einige Minuten für dir gehabt hast und dir an der FREUDE genießt hast.
Wünsch dir eine gute Zeit und viel FREUDE!!

Justina Penner